Ich habe schon viele Systeme (Groupware, CMS, etc) installiert und eingerichtet. Bei keinem ging es so schnell und einfach wie bei WordPress! Einfach alle WordPress-Dateien per FTP hochladen, die Datei wp-config-sample.php in wp-config.php umbenennen und die Zugangsdaten zur MySQL-Datenbank eintragen, speichern und die Installation ist abgeschlossen.
Wenn man Bilder, MP3’s oder Video’s in seinem Blog einsetzen möchte, muss man noch in dem Ordner [wp-content] einen Ordner [uploads] anlegen und diesem Schreibrechte (707) einräumen.
Am bessten macht man sich jetzt gleich an die ersten Optimierungs-Arbeiten die ja sowieso irgendwann fällig sind.
Damit man sprechende URL’s hat, d.h. anstatt einer Artikel ID dessen Name, benötigen wir eine .htaccess Datei und natürlich die Möglichkeit auf dem Server per ModRewrite URL’s umschreiben zu können. Hier kann man dann auch gleich die 301 Weiterleitung von DomainNamen.Tld ohne www vorneweg auf www.DomainName.Tld mit einrichten.
Options +FollowSymLinks
RewriteEngine On
# If subdomain www exists, remove it first
# RewriteCond %{HTTP_HOST} ^www\.([^\.]+\.[^\.]+)$ [NC]
# RewriteRule ^(.*)$ http://%1/$1 [R=301,L]
RewriteCond %{HTTP_HOST} !^www\.ihredomain\.tld$ [NC]
RewriteRule (.*) http://www.ihredomain.tld/$1 [R=301,L]
# If requested resource does not exist as a file
RewriteCond %{REQUEST_FILENAME} !-f
# and does not end with a period followed by a filetype
RewriteCond %{REQUEST_URI} !..+$
# and does not end with a slash
RewriteCond %{REQUEST_URI} !/$
# then add a trailing slash and redirect
RewriteRule (.*) $1/ [R=301,L]
# BEGIN WordPress
RewriteBase /
RewriteCond %{REQUEST_FILENAME} !-f
RewriteCond %{REQUEST_FILENAME} !-d
RewriteRule . /index.php [L]
In der .htaccess Datei ist natürchlich der Domainname auf den eigenen anzupassen. Als nächstes muss dann noch im WordPress Adminbereich unter [Einstellungen] -> [Permalinks] noch die Benutzerdefinierte Struktur ausgewählt und im Textfeld /index.php/%year%/%monthnum%/%postname% eingetragen werden. Damit läuft WordPress schon sehr Suchmaschinen- und Benutzerfreundlich.
Im Themenpool von WordPress Deutschland gibt es eine große Auswahle verschiedenster Themen. Bei der Wahl des Themas sollte mann berücksichtigen, was man mit seinem Blog erreichen will. Dies entscheidet durchaus mit, ob man ein 2-spaltiges Layout, oder eines mit 3 Spalten auswählen sollte.
Beabsichtigt man, mit dem Blog Werbeeinnahmen zu erhalten, dann kann ein 2-Spaltiges Thema durchaus die Bessere Wahl sein, da der Seitenbesucher weniger Klick-Möglichkein im Sichtbereich hat, und so eher mal auf die eingeblendete Werbung (z.B. Google AdSense) klickt. Möchte man lieber viele Informationen bereitstellen ist ein 3-spaltiges Layout vielleicht die bessere Wahl.
Bevor es mit dem Bloggen losgehen kann sind noch ein paar Einstellungen im WordPress Adminbereich vorzunehmen. Hier muss man sich den entscheiden, ab man Benutzer oder Kommentare zulassen möchte. Für den Anfang kann man aber die durchaus sinnvollen Grundeinstellungen von WordPress einfach so lassen.
Es ist unbedingt notwendig, mindesten eine WordPress Seite namens Impressum anzulegen. Dies ist vom Gesetzgeber für jeden Seitenbetreiber vorgeschrieben.
Nach all diesen Arbeiten kann man jetzt mit dem bloggen loslegen.
Ich wünsche euch eben solchen Spass dabei wie mir.
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Interessant. Danke !
Kommentar: Escort München – 02. Juni 2010 @ 18:00