Urspünglich kommt der Begriff Sidechain aus der Tontechnik und benennt ein verfahren, mit dem ein Musiksignal (z.B. HiHat) dazu benutzt wird, ein anderes Musiksignal (z.B. Synth Flächen) zu Steuern. Hauptsächlich ist die Sidechain-Technilk bei Kompressoren und Gates zu finden, und wirkt wie ein Ventil für Töne auf das Musiksignal. Die stakkato Flächen beim Techno werden beispielsweise mit dieser Technik erzeugt.
Überträgt man dieses Prinzip auf das Internet und die Suchmaschinen Optimierung (SEO), so könnte man mit einem extra Blog, oder Webseite, einen Effekt bei einem Blog, Shop oder Webseite erzielen. Das wäre dann soetwas wie ein Link- oder Keyword Ventil.
Das teste ich jetzt bereits seit 4 Monaten, und kann sowohl positive wie negative Effekte beim Sidechain blogging beschreiben.
Ein Sidechain Blog ist nichts anderes als ein Blog, der lediglich dafür eingerichtet wurde, themenrelevante Links für den Hauptblog zu liefern.
Das ganze geht natürlich auch mit allen anderen Arten von Webseiten. Hier steht aber WordPress und Blogs im Vordergrund, daher wird es mit Sidechain Blog benannt.
Die neue Multiblog Funktion seit WordPress 3.0 ermöglicht eine schnelle Einrichtung und Nutzung von Sidechain Blogs. Und mit ein paar Trackbacks lassen sich 2 Blogs recht einfach verlinken.
Es entstehen so einige Backlinks, ohne dass man dies über Kommentare, oder in Gästebüchern, praktizieren muss.
Nutzt man WordPress Multiblog für Domain Parking, kann man auch geparkte Domains als Sidechain Blog verwenden.
Sidechain blogging ist nichts anderes, als in einem Nebenblog einen kleinen Beitrag über das Thema im Hauptblog zu schreiben. Zusätzlich setzt man in dem Nebenblog noch einen Link auf den Beitrag im Hauptblog.
Habe ich im Hauptblog z.B. einen Beitrag wie Im Reisebüro Stuttgart die Fahrradventile verloren erstellt, kann ich im Sidechain Blog
einen kleinen Beitrag über Fahrradventile, oder Reisebüro, oder Stuttgart schreiben.
Natürlich gehen auch gleich 3 Artikel, entwerder aus einem Sidechain Blog, oder aus mehreren.
Zusätzlich bekommt der Beitrag im Hauptblog noch Trackbacks gesendet, und fertig sind die themenrelevanten Backlinks.
Neben den themenrelevanten Backlinks erhöht sich auch die Domain-Sichtbarkeit durch das Sidechain blogging, und durch die Trackbacks bekommt der Hauptblog auch noch Kommentare.
Ich bin mit dem Sidechain blogging sehr vorsichtig angefangen, da ein Seo-Voodoo die reziproker Verlinkung (Seite A verlinkt Seite B, und Seite B verlinkt Seite A) als negativ für die Suchmaschinen Optimierung bezichtigt.
Doch Trackbacks verlinken immer reziprok, und kein Blog würde mehr Trackbacks zulassen, wenn das einen negativen Effekt haben würde.
Sicherlich kann man mit Sidechain blogging auch Schaden anrichten, wenn man es übertreibt, oder die Sidechain Blogs vor dem Hauptblog in den SERP’s auftauchen.
Hier gilt das gleiche wie bei allen SEO-Maßnahmen. Nichts übertreiben.
Der einzige negative Effekt, den das Sidechain blogging mit sich bringt ist, dass etwas Zeit von dem Hauptblog abgeht.
Für mich ist Sidechain blogging eine tolle Sache. Es macht unheimlich Spass eine Spielwiese für kreative oder sinnfreie Beiträge zu haben, die sonst niemals entstehen würden.
Bis jetzt kann ich für alles-mit-links nur positive Effekte feststellen, und bin überzeugt, dass das auch so bleiben wird.
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