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Paypal dreht Wikileaks den Geldhahn zu

Dienstag, 07. Dezember 2010 von alles-mit-links

Das System schlägt zurück. Nach der Veröffentlichung der US-Diplomatendepeschen durch Wikileaks dreht
Paypal jetzt den Geldhahn zu. Es wird vermutet, dass dies auf Druck der US-Regierung auf Ebay, dem Eigentümer von PayPal, geschehen ist.

Sicherlich kann man die Veröffentlich der geheimen Diplomaten Korrespondenz durchaus kritisch betrachten. Und dass Diplomaten Einschätzungen über Politiker von befreundeten, und auch verfeindeten, Regierungen anfertigen ist nichts ungewöhnliches.

Doch im Fall der veröffentlichen Dokumente fehlt es bei diesen Einschätzungen schlichtweg an Respekt. Und das ist der eigentliche Skandal. Schließlich sollte der Bürger davon ausgehen, dass Diplomaten, die mit dem Steuergeldern der Bürger entlohnt werden, auch entsprechend gebildete Persönlichkeiten sind.

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