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Bloggen statt Rente?


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Seit Jahren geistern Begriffe wie alters Armut, demografischer Wandel, und viele mehr, durch die Medien. Doch was bedeutet das für einen selbst? Ist die eigene Rente sicher, und kann man von dem, was man eines Tages als Rente bekommt, überhaupt leben?

Dabei sind das Fragen, die sich ein Arbeitnehmer, mit einem durchschnittlichen Einkommen, stellt, doch wie sieht das mit der Rente bei Selbständigen aus?

Welche Möglichkeiten gibt es, weitere Geldquellen für das alter zu erschließen, ausser auf Kapitalanlagen zu setzen, die, nach den Erfahrungen der letzten Bankenkriese, doch auch ein hohes Risiko bergen, und bei weitem nicht so sicher sind, wie angedacht?

Ist Bloggen eine alternetive zur Rente?

Ist Bloggen eine alternetive zur Rente?

Schaut man sich die Einnahmen 25 deutscher Blogs im Januar 2011 im Blog von Peer Wandinger an, kann man feststellen, dass ein Blog mehrere hundert Euro im Monat abwerfen kann.

Dabei ist in der Auflistung der eigene Blog von Peer, der im Januar über 3.500 Euro Einnahmen erzielte, nicht mit dabei.

Bei diesen Zahlen könnte man schon auf den Gedanken kommen, dass Bloggen eine alternetive zur Rente ist.

Schaut man sich aber die einzelnen Einnahmequellen genauer an, so sieht man, dass die grössten Geldquellen im Direktvermarktung und im Affiliate Marketing zu finden sind. Das sind beides Bereiche, in die man einiges an Zeit investieren muss, um die Erträge zu realisieren.

Die Einnahmen, die von selber kommen, so wie bei AdSense oder CONTAXE, fallen dabei eher niedrig aus. Zieht man davon noch die Kosten für die Domain und den Webserver ab, bleibt nicht einmal eine Zusatzrente.

Was bei den Einnahmen 25 deutscher Blogs im Januar 2011 allerdings nicht enthalten ist, das sind die möglichen Einnahmen mit VG Wort, der Verwertungsgesellschaft Wort.

Rente dank VG Wort

Wie ersichtlich wurde, erzielt ein Blog mit ein paar Werbebannern zu wenig Einnahmen, um eine alternative zur Rente sein zu können. Doch Blogger sind Autoren, und für die gibt es eine Ausschüttung von VG Wort, sofern bestimmte Voraussetzungen erfüllt sind.

Damit man in den Genuss der Ausschüttung von VG Wort kommt, müssen ein paar Voraussetzungen erfüllt sein:

1. Der Text musste mindestens 1.800 Zeichen umfassen.
2. Der vollständige Text musste mindestens 1.500 mal im Jahr aufgerufen werden.

Für das Jahr 2009 gab es für Texte (Blogbeiträge), die diese Anforderungen erfüülten folgende Vergütung in 3 Stufen:

1.500 – 2.999 Zugriffe = 20,00 Euro
Ab 3.000 Zugriffe = 25,00 Euro
Ab 10.000 Zugriffe = 30,00 Euro

Diese Vergütung bekommt man für jeden Blogbeitrag, der die Voraussetzungen erfüllt.

Lebenslanges Bloggen

Nimmt man die Werbeeinnahmen durch AdSense und CONTAXE, und die Ausschüttung durch VG Wort zusammen, hat ein Blog durchaus das Potential, mehr als eine Zusatzrente sein zu können.

Geht man einmal davon aus, dass man pro Woche einen Beitrag für den Blog verfasst, der die Voraussetzungen von VG Wort erfüllt, dann kommt man in 20 Jahren auf etwa 1.000 Artikel.

Erreicht die hälfte davon die minimale Ausschüttungsgrenze von 1.500 Aufrufen im Jahr, macht das 10.000 Euro im Jahr (500 x 20.-).

Wer also mit 45 Jahren anfängt sein Fachwissen in einem Blog zu verewigen, kann sich damit durchaus eine Geldquelle für das Alter erschließen. Der Aufwand ist nicht besonders hoch, und die ersten Einnahmen hat man auch schon wesentlich früher. Doch risikofrei ist bloggen für die Rente nicht.

Gibt es in 20-30 Jahren noch Blogs?

Es wurde gezeigt, dass ein Blog durchaus das Potential haben kann, für eine anständige Rente zu sorgen. Doch die Entwicklung geht weiter, besonders im Internet und die Frage, ob dieses in 20 bis 30 Jahren noch so funktioniert wie heute muss gestellt werden.

Wird sich die Generation, die sich heute die Inhalte per iPad oder SmartPhon ansieht, in 20 Jahren überhaupt noch einen längeren Text durchlesen?

Fazit

Bloggen statt Rente ist ein Gedankenspiel – mehr nicht. Es ist schön zu sehen, dass es in der Theorie möglich ist, aber es birgt auch einige Risiken. Man denke nur an den Krankheitsfall, der einen untätig ins Bett zwingt, oder eben an die Entwicklung des Internets in der Zukunft. Das sind Dinge, die sich nicht voraussagen lassen, und genauso unsicher sind, wie das Geldsystem, oder die Entwicklung der Rentenkassen.

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Dieser Beitrag wurde am Dienstag, 15. Februar 2011 um 22:17 Uhr veröffentlicht und wurde unter der Kategorie Bloggen mit WordPress abgelegt. Du kannst die Kommentare zu diesen Eintrag durch den RSS-Feed verfolgen.

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