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Der Break-Even-Point im Internet-Geschäft


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Der Titel ist vielleicht ein wenig übertrieben, den bei dem erreichten Break-Even-Point ist die investierte Zeit nicht mit eingerechnet. Allerdings sind auch die Erlöse durch Aufträge wie Hompage erstellen und dergleichen nicht berücksichtigt.

Der Break-Even-Point bezieht sich darauf, das Hosting-Kunden und Werbe- und Affiliate-Einnahmen meinen Webserver und die insgesamt 75 Domains vollständig finanzieren, so das mein Internet-Geschäft kostendeckend läuft, mit einer deutlichen Tendenz hin zum Gewinn.

Das riecht schon fast nach passiven Einkommen, denn der Gewinn kann jetzt mit minimalen Anstrengungen gesteigert werden.


Die Anfänge vor über 10 Jahre

Aufgebaut habe ich das Internet-Geschäft nebenher als zusätzliches Standbein, sporadisch angefangen vor über 10 Jahren, und seit 2 Jahren etwas aktiver. Was in dieser Zeit gut lief, und welche Fehler mir unterlaufen sind, davon will ich hier berichten.

Nach den ersten Experimenten mit einer Homepage bei T-Online und der Erkenntnis, das Datenbank-Anwendungen vermehrt online benötigt werden würden, begab ich mich auf die Suche nach einem passenden Webserver der gut mit Datenbanken (MySQL) konnte.

Das war in angemessener Qualität und Sicherheit seinerzeit noch kein Standard bei allen Hosting angeboten. Die Entscheidung viel dann auf ein Multidomain Angebot, welches zwar teuer war, aber auch die Möglichkeit bot, eigenständige Accounts an Kunden weiter zu verkaufen.

Das war die Geburtsstunde der Idee, ins Internet-Geschäft einzusteigen.

Die Stolpersteine und Fehler

Eine Idee ist ja ganz schön, und ein vager Plan hilft auch nicht viel weiter, um letztendlich ein erfolgreiches Business daraus zu entwickeln. Und auf dem Weg zum Erfolg sammelt man dann doch sehr viele lehrreiche Erfahrungen.

Hosting für private Kunden

Damals war Boomtime, und jeder Hans und Franz wollte mit einer eigenen Seite ins Netz. Und so war es nicht schwer, eine adequate Anzahl Hosting-Kunden zu finden. Doch die Fluktuation ist in diesem Segment hoch, und die Zahlungsmoral eher schlecht, und im Nachhinein war Hosting für private Kunden eine lehrreiche Erfahrung, aber keine gute Idee.

Hosting für gewerbliche Kunden erwies sich als das bessere Modell, und dieses läuft bis heute auch sehr gut.

Webdienste anbieten

Auch nicht so toll war die Idee, selber Webdienste anzubieten. Es gab zwar einige Interessnten für Webmail, Online-Kalender und Adressbuch, aber der Aufwand dafür war einfach zu groß um ihn als Einzelkämpfer bewältigen zu können, bzw. einen realistischen Lohn für die Arbeit zu bekommen.

Webdienste waren das typische Beispiel vom “Lehrgeld bezahlen” und ich habe da auch viel von dem gelernt, was ich bis heute für richtigen Stundenlohn arbeite.

Ein eigenes Content Management System

Auch das selbst programmierte Content-Management-System, in weiten Teilen ganz gut Suchmaschinen optimiert, brachte nicht die gewünschten Millionen. Zwar gibt es noch heute Seiten, bei denen es noch läuft, aber auch hier war der Aufwand für notwendige Anpassungen zu groß, die durch den ständigen Wandel der Technik im Internet zu leisten sind.

Hier bin ich seit 3 Jahren froh, mit WordPress eine ideale Plattform gefunden zu haben, mit der man alle kleinen bis mittlere Webauftritte schnell und einfach umsetzen kann.

Die Glücksmomente und Zufälle

Neben den Fehlern und Stolpersteinen die ihr Lehrgeld gekostet haben, gab es aber auch einige Zufälle und Glücksmomente. Einige Datenbank- und Programmier-Aufträge der letzten 10 Jahre kamen dadurch zustande, das ich mit potentiellen Kunden über Hosting, Webdienste, etc. gesprochen hatte.

Doch auch andersherum kamen glückliche Geschäfte zustande. So brachte die Unterstützung eines Webdesigners in Sachen Datenbanken viele neue Hosting-Kunden, und auch erste Aufträge für Suchmaschinenoptimierung.

Der Weg war goldrichtig

Auch wenn es in den 10 Jahren immer wieder Zweifel gab, ob das Internet Geschäft für mich richtig war, ist, und sein wird, stellt sich jetzt doch heraus, das der Weg goldrichtig war.

Es hat sich gelohnt, eine Idee zu verfolgen, und all die neuen Dinge auszuprobieren, die damit einher gehen. Der Weg ist das Ziel, heißt es, und dem ist wirklich so.

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Dieser Beitrag wurde am Sonntag, 17. Juni 2012 um 10:08 Uhr veröffentlicht und wurde unter der Kategorie Affiliate Marketing abgelegt. Du kannst die Kommentare zu diesen Eintrag durch den RSS-Feed verfolgen.

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