Schon wieder ein Ventil in den Schlagzeilen.
Gestern die News Sarrazin hat das Ventil aufgemacht, und heute eine neue Ölpest.
Man kennt es aus dem Golf von Mexiko, jetzt hat auch die Donau ihre “Ölpest”. Ein slowakisches Schiff hat am Donnerstag zwischen Grein und dem Kraftwerk Wallsee-Mitterkirchen im Bezirk Perg rund 10.000 Liter Dieselöl verloren (Bild: FF Mitterkirchen). Grund dürfte laut Polizeiangaben ein technischer Defekt sein.
In der Schleuse Wallsee gelang es der Besatzung, das defekte Ventil zu schließen und den Ölaustritt damit zu stoppen. Allerdings war der Fluss zu diesem Zeitpunkt auf einer Länge von rund 45 Kilometern bereits stark verunreinigt.
Auszug krone.at
Es ist schon fast eine bischen erschreckend, wie häufig Ventile für Pleiten, Pech und Pannen die Verantworzung zeichnen.
Das Pech bleibt der Nasa treu: Der Start der Raumfähre “Discovery” musste erneut verschoben werden. Diesmal war allerdings nicht schlechtes Wetter schuld, sondern ein technischer Defekt.
Cape Canaveral – Erst waren es Gewitter, jetzt ist es ein gebrochenes Ventil: Die US-Raumfähre “Discovery” konnte auch am Mittwoch nicht zu ihrer 13-tägigen Versorgungsmission zur Internationalen Raumstation (ISS) aufbrechen. Der bislang zweite Startversuch, der für 7.10 Uhr MESZ auf dem Weltraumbahnhof Cape Canaveral (US-Bundesstaat Florida) geplant war, musste wegen eines Problems mit einem Ventil abgesagt werden, teilte die Luft- und Raumfahrtbehörde Nasa mit.
Die Startkontrolleure hätten auf das Kommando, das Flüssigwasserstoffventil im Heck des Shuttles zu schließen, keine Bestätigung bekommen. Es bestehe deshalb die Möglichkeit, dass das Ventil noch ganz oder teilweise offen sei. Inzwischen wurde für Freitag, 6.22 Uhr deutscher Zeit, ein neuer Starttermin festgelegt.
Auszug Spiegel-Online#
Unterwasser-Roboter haben ein Ventil auf die defekte Steigleitung aufgesetzt, aus der im Golf von Mexiko ständig Öl austritt. Unterwasser-Aufnahmen zeigten, wie in rund 1.500 Metern Tiefe das Ventil langsam über das Rohr gestülpt wurde.
Mit Hilfe des Ventils soll das Öl kontrolliert an die Oberfläche gebracht werden. Der Ölkonzern BP hofft, so die Ölpest eindämmen zu können. Ob der Versuch Erfolg hat, war noch unklar.Zuvor war es gelungen, die Steigleitung abzuschneiden, um das Ventil überhaupt aufsetzen zu können. Die Schnittfläche war aber nicht sauber. Langfristig soll der Ölstrom durch zwei Ersatzbohrungen gestoppt werden, bis dahin werden aber noch zwei Monate vergehen. Es wird vermutet, dass derzeit täglich 1,8 Millionen bis 3,8 Millionen Liter Öl ins Meer laufen. Insgesamt sollen es seit dem Unglück mit der Bohrinsel “Deepwater Horizon” am 20. April schon 80 Millionen bis 174 Millionen Liter sein.
Auszug Wiener Zeitung
“… nach unserem Atemschutzeinsatz beim Wohnungsbrand … Gerätschaften an unserem Fahrzeug LF 8/6 abgelegt und waren dabei, die Druckflaschen zu wechseln … legten die Geräte neben dem Fahrzeug, auf dem Gehweg der Fahrerseite ab. Ich schraubte die „leer geatmete“ Flasche vom Gerät, stellte sie stehend mit Ventil nach oben in den Geräteauszug vom Löschfahrzeug (Geräteraum 1, Fahrerseite). Dort entnahm ich dann eine volle Flasche (selbe Lagerung – stehend und gesichert durch Aufnahmeclip am Flaschenhals und Gummizug) und trug sie mit der linken Hand am Ventil hängend zum am Boden befindlichen Atemschutzgerät (Strecke etwa 1,5-2m). Aus der Hocke heraus legte ich die Flasche von der Geräteoberseite nach unten in Richtung Druckminderer mit dem Flaschenventil voraus in das Gerät. Ohne dass die Flasche bei der Fahrzeugentnahme und dem Einlegen in das Gerät Belastungen oberhalb der normalen Benutzung ausgesetzt war (Kein Sturz, fallen lassen etc.), tat es plötzlich einen Schlag und die Flasche blies unter großem Lärm ab. Die Flasche löste sich sofort aus dem Gerät (war noch nicht angeschraubt) und schlug an der etwa 1m entfernten Grundstücksmauer ein (siehe Bildnachweise) und bewegte sich dann kreisend unter andauerndem und extrem starken Ausblasen vom Gehweg zwischen die beiden Achsen des abgestellten Fahrzeuges. Die Flasche fiel dabei den etwa 15cm hohen Bordstein herunter und verharrte an dieser Stelle weiter kreisend unter dem Fahrzeug bis der Druck abgelassen war. Dauer Druckverlust etwa 5-10 Sekunden. … Das Ventil fand ich selbst auf der gegenüberliegenden Straßenseite, am rechten Fahrbahnrand in unmittelbarer Nähe zum Bordstein. Das Ventilrad (Gummi) befand sich stark beschädigt in Flaschennähe. Ich glaube es war noch auf dem Gehweg oder vielleicht auch schon auf der Fahrbahn aber sicher nahe der Bordsteinkante. Die Flasche, das Ventil und das Handrad wurden sichergestellt und in die Atemschutzwerkstatt der FF Herrsching verbracht. Es entstand weder Personen- noch Sachschaden ausgenommen der Druckflasche.”
Auszug Atemschutzunfaelle.eu
Ein defektes Ventil ist laut Behördenangaben die Ursache für den Störfall im slowenischen Atomkraftwerk Krsko. Die Reparaturen werden am Freitag durchgeführt. Die Grünen sprechen unterdessen von einer unkalkulierbaren Risikotechnologie.
Zu Beginn der kommenden Woche könnte das Kraftwerk wieder in Betrieb gehen, wie Kraftwerkschef Stane Rozman sagte. “Alles läuft normal”, erklärte er.
Experten zufolge ist das Leck im Kühlsystem auf das Gebäude begrenzt. Schäden in der Umgebung wurden nicht verursacht. Der Reaktor wurde am Mittwochabend heruntergefahren. Slowenien informierte die EU-Kommission über den Zwischenfall, die die Informationen an die Mitgliedsstaaten weiterleitete.
Der Reaktor Krsko steht an der Grenze zwischen Slowenien und Kroatien und ging 1983 in Betrieb. Das technische Design der Anlage stammt von der US-Firma Westinghouse.
Auszug PR-Online
Fahrzeug war beim Abbiegen gegen das Vordach eines Geschäftshauses gekracht – Ventil eines Gastanks abgerissen.
Ein mit Erdgas betriebener Linienbus ist in Erlangen beim Abbiegen gegen das Vordach eines Geschäftshauses gestoßen. Dabei wurde das Ventil eines Gastanks abgerissen. Es bestand vorübergehend Explosionsgefahr.
Der Bus war mit dem Dachaufbau, in dem sich sechs Erdgastanks befinden, am überstehenden Vordach hängengeblieben. Dessen stählernes Schutzrohr bohrte sich dabei in die Abdeckung aus Kunststoff und riss das Ventil eines Gastanks ab. Das Gas aus allen sechs Tanks strömte daraufhin fast eine Stunde lang mit lautem Zischen aus.
Auszug Nordbayern.de
Am Morgen des 28. März gegen 4 Uhr fiel die Hauptpumpe im zweiten nichtradioaktiven Kühlkreislauf aus. Dieser Ausfall geschah aufgrund von entweder mechanischen oder elektrischen Problemen und verhinderte die Kühlung des Dampferzeugers . Als Folge davon schaltete sich zuerst die Turbine und dann der Atomreaktor ab. Sofort stieg der Druck im Primärsystem (dem radioaktiven Teil) des Reaktors an. Um einen Überdruck zu vermeiden öffnete sich ein Sicherheitsventil . Diese Ventil hätte sich wieder schließen sollen sobald der Druck um einen bestimmten Wert gefallen war. Dies geschah jedoch nicht. Pro Minute entwich eine Tonne Kühlwasser . Die Anzeigen im Kontrollraum zeigten jedoch nicht an dass das Ventil noch offen war. Dies führte dazu dass der Druck im Kühlkreislauf weiter absank.
Zwischenzeitlich war an anderer Stelle des Kraftwerks ein anderes Problem aufgetreten. Das Notfall-Kühlwassersystem das als Reserve für das Hauptsystem dient war 42 Stunden vor dem Unfall getestet worden. Als Teil des Test wird ein Ventil geschlossen und am Ende des Tests wieder geöffnet. Doch dieses Mal entweder durch einen administrativen oder menschlichen Fehler wurde das Ventil nicht wieder geöffnet. Dies führte dazu dass das Notkühlsystem nicht funktionierte. Nach 8 Minuten wurde das geschlossene Ventil bemerkt und geöffnet. Nach dem es geöffnet war begann das Notkühlsystem ordnungsgemäß zu funktionieren und versorgte die Dampferzeuger mit Wasser.
Während der Druck im Primärsystem weiter sank bildeten sich Luftblasen außerhalb des Druckbehälters. Aufgrund dieser Luftblasen verteilte sich das Wasser anders und der Druckbehälter füllte sich mit Wasser. Der Füllstandsanzeiger der dem Bediener anzeigt wieviel Wasser zum Kühlen vorhanden ist zeigte fälschlicherweise an dass das System voll Wasser wäre. So stoppte der Bediener den Wasserzufluß. Er wußte nicht dass wegen des defekten Sicherheitsventils der Füllstandsanzeiger einen falschen Wert wiedergab.
Auszug uni-protokolle.de
Die Frage, wer für die Umweltkatastrophe im Golf von Mexiko haftbar ist, soll nun von der NASA geklärt werden. Das defekte Absperrventil der gesunkenen Ölbohrinsel “Deepwater Horizon” ist in einem NASA-Labor in Louisiana eingetroffen. Dort soll der etwa 300 Tonnen schwere und 15 Meter lange sogenannte “Blowout Preventer” untersucht werden.
Das Ventil hätte nach der Explosion der Ölplattform eigentlich verhindern sollen, dass Öl aus dem Bohrloch austritt. Bei dem Unglück am 20. April kamen elf Arbeiter ums Leben. Anschließend flossen über Wochen hinweg insgesamt fast 800 Millionen Liter Öl ins Meer. Die Behörden hoffen, dass die Untersuchung Aufschluss darüber gibt, wer für die Umweltkatastrophe im Golf von Mexiko haftbar ist.
Auszug Kleine Zeitung
Heute 30 Kilometer in die Luft und in vier Jahren ins All – das war der Plan von dänischen Hobbybastlern. Doch daraus wird wohl nichts, ihre Billig-Rakete hob beim Startversuch am Sonntag nicht ab.
Der Traum von bemannten Raumflügen für findige Amateure will nicht so richtig zünden: Die dänische Billig-Rakete “Heat-1X-Tycho-Brahe” hat sich beim ersten Abschussversuch 30 Kilometer vor dem Hafenstädtchen Nexø auf Bornholm keinen Millimeter von der Stelle gerührt.Außer einer kleinen Rauchfahne vor den Augen des Freiwilligen-Teams und etlichen Live-Kameras von TV-Stationen tat sich am Sonntag nichts. Als Grund für das Scheitern gab ein Projektsprecher ein defektes Ventil an.
Auszug N24.de
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Kommentar: medical coding jobs – 15. Dezember 2010 @ 03:58