Manchmal ist es schon sehr erstaunlich, wie die Konditionierung der Gesellschaft, in diesem Fall der Teil der Gesellschaft mit Internet-Ambitionen, mit sonderbaren Auswüchsen um sich greift. Eigentlich ist doch die Informationsgesellschaft das allgemeine Credo, doch die sonderbaren Auswüchse haben nur wenig mit Information zu tun.
Was es ist, weiss ich auch nicht, aber machmal habe ich den Eindruck, dass sowohl die Abieter von Informationen, als auch die Nutzniesser selbiger, inzwischen völlig durchgeknallt sind. Wie der Titel dieses Beitrags es schon andeutet, geht es um die ganzen +1, Like-it, und Bookmark Buttons, die viele Webseiten inzwischen zieren.
Ob das wirklich immer so sinnvoll ist, darum geht es hier.
Bei der Recherche zu passenden Keywords für den Online-Shop mit WordPress bin ich während der Suche bei Google auf ein, letztendlich mehr als kurioses, Ergebnis gestoßen. Im Suchergebnis war die Domain CHEFKOCH.DE mit den beiden folgenden Einträgen vertreten.
Ein Blick ins Impressum, um herauszufinden, wer denn der Chefkoch mit Schuppenflechte im Intimbereich ist, brachte zwar ein paar Namen wie Alice Holstein, Mandy Scheffel, Michaela Piehl, Robert Franken und Thomas Schmidt zum Vorschein, doch das sind alles Marketing- und Geschäftsleute, und keine Koch’s.
Sorry an alle, die mit Schuppenflechte im Intimbereich zu kämpfen haben, doch ein wenig Spaß muss auch manchmal sein.
Weiterlesen: Der Chefkoch empfiehlt: Schuppenflechte im Intimbereich …
So tragisch die Terror-Attacke von Norwegen auch ist, das, was die Politik hierzulande einmal mehr für abstruse Vorstellungen darüber hat, wie terroristische Anschläge im Internet geboren und verbreitet werden, zeigt, dass die Herrschaften nicht die leiseste Ahnung vom Web 2.0 haben. Schlimmer noch, sie stellen Behauptungen auf, die, würden sie ihre Gesetze kennen, garnicht möglich sind.
Bestes Beispiel ist Bundesinnenminister Hans-Peter Friedrich, der jetzt die Blogger enttarnen will. Herr Fridrich – wir haben in Deutschland eine Impressumspflicht, auch für Blogs. Ein Klick auf den Impressum-Link, und der Blogger ist enttarnt. Und nur zur Info, die meisten Blogger führen auch noch eine Über mich Seite, auf der ein paar Eckdaten zur Person beschrieben sind. Alternativ gibt es eine kleine Infobox über den Autor in der Sidebar.
Weiterlesen: Die Politik und das Internet: Friedrich will Blogger enttarnen …
Um ein wenig Unterhaltung in das Sommerloch zu bringen, befasst sich dieser Artikel mit zwei nicht ernstzunehmenden Tools für Suchmaschinen Optimierer. Eines davon ist PR-O-MATIC welches aus ein paar Angaben eine Pressemitteilung erstellt. Das zweite Tools ist der BlaBlaMeter der einen beliebigen Text auf hohle Phrasen untersucht, und mit einem Bullshit-Index bewertet.
Würde der BlaBlaMeter auch noch Zitate und Fußnoten auf Korrektheit prüfen können, wäre es das ultimative Tool für Volksvertreter (Politiker) mit ambitionen auf einen Doktortitel. Sollte die Doktorarbeit einen Bullshit-Index <0,50 aufweisen, kann gleich die Werbetrommel mittels unzähliger Pressemitteilungen dank PR-O-MATIC gerührt werden.
Keine Angst, dass funktioniert, und Google indexiert das sogar.
Es ruckelt wieder einmal in den Serp’s, und die Webmaster-Tools von Google haben “Schluckauf”. Ein deutliches Zeichen dafür, dass Google mal wieder an seinem Algorithmus für die Suchergebnisse schraubt, bekannt auch unter dem Namen Panda-Update. Und die SEO-Gemeinde schaut gebannt auf die kommenden Veränderungen, und verbreitet einmal mehr neuen Seo-Voodoo.
Doch was hat das mit Lena’s Höschen zu tun? Sehr viel, denn bei allen Bemühungen seitens Google um qualitativen Content, interessiert sich eine große Menge Internet-Nutzer eher für Lena’s Höschen, als für eine ausgezeichnete Abhandlung über den Large Hadron Collider (LHC), zu deutsch “Teilchenbeschleuniger”, und dessen Funktionsweise.
Ein Dilemma bei der Bewertung von wichtigem und interessanten Content. Nimmt man jetzt noch den Bereich Online-Shopping dazu, wirds richtig kniffelig.
Weiterlesen: Über Google’s Panda-Update und Lena’s Höschen …
Vorgestern hatt Google schon einmal Schluckauf, und die ungefähren Ergebnisse für den Lieblingsdeutschen lagen nur noch bei einem Wert von 6.080. Doch dann war alles wieder gut, und der Wert von über 30.000 Ergebnissen war wieder da. Doch heute gibt Google wieder nur 6.580 Ergebnisse aus. Was ist da los?
Der Aktuelle Stand ist gerade:
Sowohl die Italiener, als auch die Türken konnten zulegen, nur unser Lieblingsdeutscher geht in den Keller. Man sagt den Deutschen ja nach, dass sie zum Lachen in den Keller gehen, aber das ist jetzt nicht zum Lachen.

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