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WordPress Coaching: CO Blog / Siedchain Blog


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Seit WordPress 3.0 ist es bekanntlich sehr einfach, mal eben einen weiteren Blog aufzumachen. Ist das Abenteuer WordPress 3 Multi-User Installation überstanden, steht einem ein enormes Potential an Blogs zur Verfügung, welche sich für die verschiedensten Dinge nutzen lassen. Die Palette reicht da vom Domain-Parking und Sidechain-Blog bis zum eigenständigen Zweitprojekt. Insbesondere bei SEO-Wettbewerben, wie z.B. KubaSEOTräume, sind CO-Blogs sehr beliebt.

Die schnelle Link-Quelle, die sich aus einem Sidechain / CO-Blog ergibt ist natürlich nicht zu verachte, besonders wenn man mehrere davon betreibt. Doch gibt es auch einige Punkte, die gegen ein solches Vorgehen sprechen. Schauen wir uns das einmal im Rahmen des WordPress-Coaching genauer an.


Blog-Hoster ober selber hosten?

Ein CO-Blog lässt sich nicht nur auf der eigenen Domain mit WordPRess 3.0 aufwärts (es ging auch vorher schon mit WP_MU) betreiben, auch bei einem der viele Blog-Hoster ist ein CO-Projekt schnell eingerichtet. Hier sollte aber dass Risiko bedacht werden, dass die neue Seite verschwinden kann, wie das Beispiel WordPress.com deaktiviert alle KubaSEOTräume Blogs gezeigt hat. Auch eine Pleite des Blog-Hosters ist Möglich.

Wer die Möglichkeit hat, sollte seinen Sidechain-Blog besser selber hosten. So ist man auf der sicheren Seite.

Auch aus SEO-Sicht ist das selber hosten empfehlendswerter. Bestimmte optimierungs Maßnahmen lassen sich bei den meisten Bloghostern nicht durchführen, die auf dem eigenen Server problemlos bewerkstelligt werden können.

Domain oder Subdomain?

wordpress_praxisbuchDie nächste Frage, die zu klären ist, ist die, ob man für eine CO-Blog eine eigene Domain nehmen sollte, oder ob es genügt, eine Subdomain zu verwenden.

Meine Erfahrung geht hier klar zu eigenen Domain. Durchweg alle!, auch die als Blog geparkten Domains, liegen bei gleiche Keywords vor den Subdomain-Blogs.

Der Nachteil einer eigenen Domain ist, dass dadurch Kosten entstehen. Auch wenn diese heute eher niedrig sind, so kann da doch ein Betrag zusammenkommen, insbesondere dann, wenn man auf mehrere Sidechain Blogs setzen möchte. Eine Subdomain ist dagegen völlig kostenlos.

Hier muss die Entscheidung, welche Domainart genommen wird, mit der Zielsetzung des CO-Blogs abgestimmt werden. Ist das Projekt ein die anfallenden Kosten Wert? Kann die Domain in 2-3 Jahren noch immer von Nutzen sein?

Der Wert der CO-Blog Links

Im allgemeine wird ein Co-Blog wegen der selbst erzeugbaren, themenrelevanten, Backlinks betrieben. Das ist allemal besser, als fremde Blogs, oder Gästebücher, wegen Backlinks voll zu spammen, doch welchen Wert haben diese Backlinks. Bedeuten dise Backlinks eine höhere Wertigkeit, als z.B. gute interne Links (siehe dazu auch WordPress Coaching: Interne Verlinkung).

Wenn man nicht wenigsten etwas Energie in den Aufbau eines Co-Blogs investiert, wird sich auch der Wert der Links desselbigen nicht entwickeln. Der Co-Blog muss also auch mit Content und eigenen Backlinks versorgt werden, damit sich der Aufwand lohnt.

Macht man das nicht, kann man besser auf die interne Verlinkung im Hauptblog setzen.

Der Knackpunkt Arbeitsaufwand

suchmaschinen_optimierung_buchMit dem Arbeitsaufwand stösst man auf dass grösste Gegenargument zum Thema Sidechain-Blog. Es stellt sich die Frage, ob die aufgewendete Energie nicht besser in das Hauptprojekt investiert werden sollte. Schließlich müssen auch für einen CO-Blog Artikel geschrieben werden, und damit er den gewünschten Erfolg bei den Links bewirken kann, müssen auch Backlinks organisiert werden.

Das ist genau die selbe Arbeit, wie sie sowieso anfällt.

Mag das verfassen kleine Artikel sogar noch ein weiteres Spielfeld der Kreativität sein, so artet spätestens der Backlinkaufbau in Arbeit aus. Steckt man die selbe Arbeit in den Hauprblog, werden wahrscheinlich Beiträge entstehen, auf die von selber Links gesetzt werden. Dies ist bei einem “Nebenprodukt” wohl eher nicht der Fall.

Fazit

Wenn man nicht bereit ist, wenigsten etwas Fleiß in einen Co-Blog zu investieren, sollte man es lieber lassen. Übertreiben sollte man es aber auch nicht, damit man sich nicht seine eigene Konkurrenz erschafft. Prinzipiell ist so ein Sidechain-Blog eine feine Sache, da man damit auch Experimente machen kann, die man dem Hauptprojekt niemals antun sollte.

Der Wert der Links, die man damit generieren kann, ist nicht besonders hoch, zeigen aber, wenn auch das Nebenprojekt wenigstens notdürftig gepflegt wird, doch ihre Wirkung.

Das beste Argument für einen Co-Blog ist aber, dass er Spam auf anderen (fremden) Seiten verhindert. Wer bloggt spammt nicht.

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Dieser Beitrag wurde am Freitag, 08. April 2011 um 17:44 Uhr veröffentlicht und wurde unter der Kategorie Suchmaschinen-Optimierung abgelegt. Du kannst die Kommentare zu diesen Eintrag durch den RSS-Feed verfolgen.

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2 Kommentare

  1. Ich halte mich ja bewusst von den meisten Dingen, die irgendwie mit Wordpress zu tun haben, sehr weit fern. Ich mag solche Billig-Plattformen überhaupt nicht. Einzige Ausnahme: Man will wirklich nur mal zu Testzwecken irgendein neues Forum oder einen neuen Blog aufstellen – wie gesagt eben erst mal zu Testzwecken. Ansonsten ist man mit vernünftiger, studierter Programmierung wohl besser beraten als mit irgendwelchen Billig-Plattformen.

    Kommentar: Sven – 11. April 2011 @ 16:01

  2. Naja, ein Co-Blog ist keine schlechte Sache. Und WP eignet sich dafür hervorragend.

    @ Sven: Für ein 0815 – Blog ist WP meiner Meinung nach TOP. Klar, wer besondere Anforderungen an Design hat braucht einen Profi. Auch bei statischen Seiten ist und bleibt ein Programmierer die 1te Wahl.

    Was den Wert von Links aus zum Beispiel der WP subdomain betrifft:
    So gering ist der wieder nicht. Klar kein super Link wie vom Weißen House, aber durchaus sinnvoll für das Stärken von Linkquellen.

    Doch bei nachhaltigen Projekten ist und bleibt eine eigene Domain die beste Investition. Auch in 3 Jahren kann man die Domain noch für diverse Linkaufbau-Aktionen nutzen. Und sooo teuer ist eine .de nun auch nicht mehr.

    Alles in allem – WP ist für Co-Blogs TOP, mein halt ich :-)

    Kommentar: reini – 19. April 2011 @ 11:10

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